Also das Buch von Andreas Franz – Schrei der Nachtigall muss ich folgendermaßen bewerten. Das Buch selber ist nicht schlecht, man kann es sehr zügig und auch einfach lesen ohne durch einander zu geraten.
Als Überbrückung sehr gut sogar zu lesen, was mich stört daran ist, dass es zu langwierig ist. Mir sind die Ausschweifungen und das persönliche Glück vom Kommissar Brandt zu lästig aber das ist eine persönliche Meinung das ging mir bei dem ersten Buch was ich las auch tierisch auf dem Nerv.
Keine Ahnung mehr wie das hier, ging da um einen Pubertierenden Knaben namens Mike der seinen Vater hasste und deshalb Frauen ermordete.
Wer aber der Meinung ist hier das Tempo zu bekommen was bei dem Buch Das Syndikat der Spinne auftaucht der ist völlig auf dem Holzweg. Schrei der Nachtigall ist sicher Lesenswert und eine gute Unterhaltung und kann es deshalb auch weiter empfehlen. Man muss auch aufgeschlossen sein für andere Charactere und meine Favoritin ist immer noch Julia Durant gefolgt von Sören Henning.
In dem Sinne viel Spaß jetzt mit der Leseprobe
Leseprobe
„Das können doch wohl auch andere übernehmen. Jetzt tu nur nicht so, als ob du an dem Fall nicht interessiert wärst. Ich seh doch an deinem Gesicht, wie es dir in den Fingern juckt. «
»Weiß Bernie schon Bescheid? «
»Woher denn, ich hab doch gerade eben erst mit Hanau telefoniert. «
»Also gut, gehen wir’s an. Ich hoffe nur, dass sich da keiner einen üblen Scherz mit uns erlaubt, mir ist nämlich heute nicht danach zumute. «
»Schlechte Laune?«
»Blödsinn, nur schlecht geschlafen«, schwindelte er. »Informieren wir unsern Boss, und dann ab in die Pampa. «
Brandt und Eberl begaben sich ins Nebenzimmer, wo Spitzer noch immer telefonierte, seinen bei den Kollegen jedoch mit einer Handbewegung bedeutete, dazubleiben. Er wirkte aufgeregt, sein Gesicht war gerötet, als er sagte:
»Ja, wird erledigt … Sie können sich drauf verlassen, dass wir Sie auf dem laufenden halten … Ja, ich melde mich, sobald ich Näheres weiß. « Er legte auf, ließ sich zurückfallen und atmete ein paarmal tief durch.
»Was wird erledigt, und wen wirst du auf dem laufenden halten?« ,fragte Brandt mit einem breiten Grinsen auf den Lippen, als wüsste er genau, was Spitzer gleich antworten würde.
»Du brauchst gar nicht so blöd zu grinsen! Die Klein, diese dumme Kuh! Keinen Schimmer, was die wieder hat, aber sie will unbedingt, dass wir diese Albaner endlich hochnehmen. Ich hab ihr versucht klarzumachen, dass die Kerle uns bis jetzt keinerlei Gründe für eine Festnahme geliefert haben, aber die hat mich so zugelabert … «
» Vielleicht hat sie ihre Tage«, bemerkte Brandt nur. »Dann hat sie wohl andauernd ihre Tage. «
» Pass auf, mal weg von der Klein und den Albanern.
Unsere Leute in Hanau haben einen anonymen Anruf erhalten, laut dem ein Unfalltod angeblich kein Unfall war. Nicole und ich fahren da jetzt hin, schauen uns die Unterlagen an und hören uns bei seinen Hinterbliebenen und eventuell der Nachbarschaft um.
Danach entscheiden wir, oh und wie wir weiter vorgehen, vorausgesetzt, es gibt überhaupt Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden. Behalt das aber erst mal für dich, die Klein sollte besser noch nicht Wind davon bekommen. «
»Die kann mich sowieso mal kreuzweise. Das Problem ist nur, dass mir dadurch zwei Leute für die Observierung fehlen. «
»Ach komm, du wirst schon jemanden auftreiben, der das gerne übernimmt«, sagte Eberl lächelnd. »Falls wir es mit einem Mord zu tun haben … «
»Haut schon ab, ich krieg das hier auch ohne euch auf die Reihe. «
Mittwoch, 9.45 Uhr
Hauptkommissar Heinzer hatte eine dünne Akte auf seinem Schreibtisch liegen, als Brandt und Eberl in sein Büro kamen. Heinzer war neunundfünfzig, seine Frau vor einem halben Jahr nach langem Dahinsiechen…“