Der erste Weltkrieg, war ein militärischer Konflikt von 1914 bis 1918. Der erste Weltkrieg stellt einen historischen Einschnitt von großer Bedeutung dar. Durch moderne Waffentechniken wie Artilleriefeuer, Panzern, Giftgasangriffe und Maschinengewehre.
Der Ausbruch des ersten Weltkrieges ist zurück zu führen auf “Die Juli Krise 1914″
Unmittelbarer Auslöser des Krieges war die Ermordung des österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand und seiner Gemahlin in Sarajevo am 28.Juni 1914 durch einen Studenten.
Das Attentat hängt mit den politischen Motiven des österreich/ungarischen Vielvölkerstaates zusammen. Denn neben den staatstragenden Österreichern und Ungaren lebten auch viele Slawen dort die ihre nationale Befreiung anstrebten.
Gerade im Süden der Monarchie lebenden Serben, Kroaten und Slowenen die seit Anfang des Jahrhunderts forderten frei über ihre Existenz zu entscheiden( dazu gerne mehr aber dann über die Balkankriege).
Da die Politik sehr slawenfeindlich war und die Ungaren um ihre Doppelmonarchie fürchteten fühlten die Slawen sich sehr bestärkt da diese sich ja in Sicherheit wussten daß das Königreich Serbiens ihnen den Rücken stärkt!
Dieses Königreich stand an der Spitze einer serbischen Bewegung die sich die Vereinigung aller Südslawen zu einem serbischen Großreich als Ziel gesetzt hat und die Rückendeckung Russlands hatte , welches als Schutzmacht des Panslawismus seinen Einfluss vergrößern wollte um auch ungehinderten Zugang zum Mittelmeer zu bekommen.
Diese Kräfte stellten eine enorme Gefahr für die Habsburgermonarchie dar. Der Erzherzog Franz Ferdinand entwickelte einen Plan der den Dualismus Östereich – Ungarn im Habsburgerreich in einen Trialismus Österreich – Ungarn – Südslawien umfassten die dann wiederum den einzelnen slawischen Bevölkerungsgruppen Gleichberechtigung einräumen sollte.
Der Erzherzog glaubte das sie so im Reichsverband gehalten und der Fortbestand des Vielvölkerstaates gesichert sei.
Das wiederum würde Gefahr bedeuten für ein serbisches Großreich.
Daraufhin beschlossen die Serben den Thronfolger zu ermorden mit Hilfe der radikal – nationalistischen Geheimorganisation Schwarze Hand.
Die Öffentlichkeit in Europa war sehr schockiert darüber und alle Kabinette waren der Auffassung das Serbien der K.-und K. – Monarchie genugtuung schuldig sei ,da eine indirekte Verantwortung der serbischen Regierung für das Attentat so der anschein, der Duldung eines großen Netzes großserbischer Geheimorganisationen ausser Frage zu stehen.
Die Donaumonarchie wollte natürlich das Klima nutzen und Serbien als “politisches Machtfaktor”mit einer harten Strafe auf Militärbasis ausschalten wie der Kaiser Franz Joseph in einem Brief an Wilhelm 2. am 05.Juli 1914 schrieb.
Ein lokal begrenzter Konflikt in Südosteuropa der ein für alle Male gelöst werden sollte und auch das Risiko in Kauf genommenw urde das es zu einem Krieg führen könnte. Denn Serbien konnte sich sicher sein das Russland diese unterstützt und hinter Russland standen ja seit der Gründung 1907 der Tripelente England und Frankreich.
Hinter der östereichischen Militäraktion gegen Serbien konnte sich Franz Joseph von dem deutschen Botschafter versichern lassen das der deutsche Kaiser ihm den Rücken stärkt um an der Freundschaft Östereich und Ungarn festzuhalten.
Die deutschen befürwortetetn den österreichischen Militärangriff gegen Serbien. Franz Joseph ließ sich von dem deutschen Botschafter in Wien zusichern dass der deutsche Kaiser seinen Bündnisverpflichtungen Österreich-Ungarn nachkommen werde.
Bei der Rückendeckung spielte natürlich auch eine Rolle das sich das eingekreiste fühlende Deutsche Reich nicht auch noch einen verbündeten verlieren wollte. Am 23. Juni 1914 setzte die östereichische Regierung den Serben ein hartes und auf 48 Stunden befristetes Ultimatum.
Östereich verlangte von den Serben die intigrität einer österreichischen -ungarischen Monarchie. Zusätzlich verlangte Österreich die Mitwirkung seiner Beamten für die Aufklärung des Attentats auf Ferdinand.
Die Serben akzeptieren dieses Ultimatum mit einer Ausnahme und zwar die Mitwirkung Österreich an einer innerstaatlichen Untersuchung, da diese den Eingriff hätte in die staatliche Souveränität. Die überraschende Antwort der Serben führte zu einen Stimmungswandel in Europa und sogar Kaiser Wilhelm 2. betonte das somit jeder Grund zum Krieg entfallen würde.
Es kam noch einmal zu diplomatischen Vermittlungsversuchen da der Frieden möglich war. Daraufhin sah Österreich-Ungarn sein Vorhaben auf der Stabilisierung durch die Niederwerfung Serbiens aufgrund der internationalen Verständigungsinitiative gefährdet und erklärte den Serben am 28. Juli 1914 den Krieg.
Fortsetzung folgt………………