The Stand – Das letzte Gefecht von Stephen King habe ich in der Fassung gelesen die kurz war dann habe ich es wiederholt gelesen als längere Fassung über 1400 Seiten und ich war hin und weg von diesem King Thriller.
Unter anderem habe ich mir es sogar angetan und mir den gleichnamigen Film angeschaut der aufgeteilt wurde in drei Teilen, nein, ich habe es nicht bereut, keineswegs.
Für mich ist The Stand eine gute Verfilmung gewesen aber ein Buch ist meistens immer besser weil man im Film hin und wieder Details weg lässt, das war in “Es” so und in “Misery” und es wird immer so weiter gehen. Wichtig ist für mich dabei dass man irgendwo bei dem Leitfaden bleibt…
Ich habe heute eine Leseprobe von The Stand – Das letzte Gefecht von Stephen King und kann nur noch einmal erwähnen, dass dieses Buch einfach sensationell ist. Es ist spannend und der Leser wird gepackt und einige halten diesen Roman sogar für das wahre Meisterwerk des Stephen Kings.
Leseprobe
“Outside the street’s on fire
In a real death waltz
Between what’s flesh and fantasy
And the poets down here
Don’t write nothing at all
They just stand back and let it alt be
And in the quick of the night
They reach for their moment
And try to make a honest stand
But they wind up wounded
Not even dead Tonight in Jungle Land
Bruce Springsteen
And it was clear she couldn’t go on!
The door was opened and the wind appeared,
The candles blew and then disappeared,
The curtains blew and then he appeared,
Said, »Don’t be afraid,
Come on, Mary”,
And she had no fear
And she ran to him
And they started to fly…
She had taken his hand…
»Come on, Mary;
Don’t fear the Reaper! «
Blue Öyster Cult
WHAT’S THAT SPELL?
WHAT’S THAT SPELL?
WHAT’S THAT SPELL?
Country Joe and the Fish
»Sally. «
Ein Grummeln.
»Wach jetzt auf, Sally. «
Ein lautes Grummeln: Lass mich schlafen. Er schüttelte sie heftiger.
»Wach auf. Du musst aufwachen! « Charlie.
Charlies Stimme. Er rief nach ihr. ‘Wie lange, sehen? Sally schwamm aus, dem Schlaf empor.
Zuerst blickte sie auf die Uhr auf dem Nachttisch und stellte fest, daß es Viertel nach zwei morgens war, Charlie hatte hier gar nichts verloren; er müsste im Dienst sein. Dann sah sie ihn um ersten Mal richtig an, und irgendetwas schoss in ihr hoch, eine tödliche Intuition.
Ihr Mann war leichenblass. Seine Augen waren aufgerissen und quollen aus den Höhlen. Er hatte die Autoschlüssel in einer Hand. Mit der anderen schüttelte er sie immer noch, obwohl sie die Augen aufgeschlagen hatte’. Es war, als’ hätte -er die Tatsache, daß sie wach war, gar nicht registriert.
»Was ist denn, Charlie? Was ist los? «
Er schien nicht zu wissen, was er sagen sollte. Sein Adamsapfel hüpfte sinnlos; außer dem Ticken der Uhr war in dem kleinen Firmenbungalow kein Laut zu hören.
»Brennt’s? « Eine dämliche Frage, aber eine andere Erklärung für seinen merkwürdigen Zustand wollte ihr nicht einfallen. Sie wußte, seine Eltern waren bei einem Hausbrand ums Leben gekommen.
»In gewisser Weise«, sagte er. »In gewisser Weise ist es schlimmer. Du musst dich anziehen, Liebes. Hol Baby LaVon. Wir müssen hier weg. «
»Warum? « fragte sie und stand auf. Schwarze Angst hatte sie gepackt. Alles war auf einmal so merkwürdig. Es war wie ein böser Traum. »Wohin? In den Garten?« ‘Aber sie wußte, er meinte nicht den Garten. Sie hatte Charlie noch nie so, ängstlich gesehen. Sie holte tief Luft, konnte aber keinen Rauch und kein Feuer riechen,
»Sally, Liebes, stell keine Fragen. Wir müssen weg. Weit weg.
Hol Baby LaVon und zieh sie an. «
»Aber soll ich … haben wir Zeit zu packen? «
Das schien ihm Einhalt zu geben. Ihn irgendwie aus dem Geleise zu bringen. Sie hatte gedacht, ihre Furcht könnte nicht mehr größer werden, aber sie hatte sich geirrt. Was sie bei ihm für Angst gehalten hatte, kam eher nackter Panik gleich; das wurde ihr jetzt klar.
Er strich sich abwesend mit einer Hand durchs Haar und antwortete: »Ich weiß nicht. Ich muß erst die Windrichtung prüfen. «
Mit dieser bizarren Bemerkung, die sie überhaupt nicht begriff, ließ er sie frierend und ängstlich und verwirrt barfuß in ihrem Baby-Doll-Hemdchen stehen. Es war, als hätte er den
‘Verstand verloren. Was hatte die Windrichtung damit zu tun, ob sie Zeit zum Packen hatte oder nicht; Und was sollte überhaupt -weit weg- heißen? Reno? Vegas? SaIt Lake City? Und …
Sie legte die Hand an den Hals, als eine andere Erklärung sie durchfuhr.
Desertieren. Dieser überstürzte’ nächtliche Aufbruch bedeutete, daß Charlie desertieren wollte.
Sie ging in das kleine Zimmer, das als LaVons Kinderzimmer diente, stand einen Augenblick da und sah unentschlossen auf das schlafende Baby in seinem rosa Strampelanzug hinunter. Sie klammerte sich an die schwache Hoffnung, daß dies nichts weiter als ein außergewöhnlich lebhafter Traum war.
Er würde vorbeigehen, sie würde morgens um sieben aufwachen, wie gewöhnlich, LaVon und sich selbst etwas zu essen machen und dabei die erste Stunde der Today-Show ansehen, und wenn Charlie um acht Uhr von der Arbeit kam, nachdem er wieder einmal seine Nachtschicht im Nordturm des Reservats abgesessen hatte, würde sie ihm Eier kochen.
In zwei Wochen würde er wieder die Tagschicht übernehmen und nicht mehr so launisch sein, und wenn er nachts bei ihr schlief, würde sie keine verrückten Träume wie diesen mehr haben und…
»Beeil dich! « zischte er sie an und machte ihre schwache Hoffnung zunichte. »Wir haben gerade noch Zeit, ein paar Sachen zusammenzukramen … aber bei Gott, Frau, wenn du sie liebhast … «, er deutete auf die Wiege, »dann zieh sie an! «
Er hustete nervös in die Hand, riss Sachen aus den Kommodenschubladen und warf sie achtlos in zwei alte Koffer.
Sie weckte Baby LaVon und beruhigte die Kleine, so gut sie konnte; die Dreijährige war quengelig und verwirrt, weil sie mitten in der Nacht geweckt wurde, und sie fing an zu weinen, als Sally ihr Unterhose, Bluse und eine Latzhose anzog.
Das Weinen des Kindes machte ihr mehr angst denn je. Es erinnerte sie an die anderen Anlässe, wenn LaVon, die normalerweise ein wahrer Engel war, geweint hatte: von Windeln wundgescheuert, beim Zahnen, Keuchhusten oder bei Kolik.
Ihre Angst wurde langsam zu Wut, als sie Charlie sah, der mit einem großen Bündel ihrer Unterwäsche in den Armen an der Tür vorbeistürmte. BH-Träger wehten’ hinter ihm her wie die Papierrollen von Silvesterknallbonbons.
Er warf die Wäsche in einen’ der Koffer und klappte ihn zu. Der Saum ihres besten Slips hing heraus, und sie könnte wetten, daß er zerrissen war.
»Was ist denn los! « schrie sie, und ihre wütende Stimme hatte zur Folge, daß LaVon wieder in Tränen ausbrach, nachdem sie sich gerade beruhigt und nur noch geschnieft hatte.
»Bist du übergeschnappt? Sie schicken Soldaten hinter uns her, Charlie! Soldaten!« »Heute Nacht nicht«, sagte ‘er, und seine Stimme klang so überzeugt, daß es erschreckend war. »Und jetzt hör mal zu, Schatz.
Wenn wir nicht schnellstens abhauen, kommen wir nie mehr aus dem Stützpunkt raus. Ich weiß nicht mal, wie ich es überhaupt geschafft habe, vom Turm wegzukommen. Das Sicherheitssystem war wohl defekt. Warum auch nicht? Das ganze verdammte System hat einen riesengroßen Defekt.
« Und dann stieß er ein schrilles, irres Lachen aus, das ihr mehr angst machte als alles andere zuvor. »Ist das Baby angezogen? Gut. Stopf ein paar von seinen Kleidern in den anderen Koffer. Den Rest in den blauen Beutel im Schrank. Und dann nichts wie weg hier.
Ich glaube, wir kommen durch. Der Wind weht von Osten nach Westen. Wenigstens das, Gott sei Dank. « Er hustete wieder in die Hand. »Daddy! « verlangte Baby LaVon und hielt die Arme hoch. »Will zu Daddy! Ja. Huckepack, Daddy! Huckepack! Ja!«
»Jetzt nicht«, sagte Charlie und verschwand in der Küche. Einen Augenblick später hörte Sally Geschirr klappern. Er holte…“